…oder so ähnlich könnte man den jetzigen Zustand des Blogs bezeichnen. Wir sind heute gut in Kumasi angekommen. Aber anstatt hier viel zu schreiben, werde ich lieber etwas Ordnung schaffen und auch die folgenden verloren gegangene Nachrichten ergänzen:
Ankunft und Abschied (8. November)
Montag: Seit dem Wochenende bin ich wieder krank, diesmal richtig mit Amöbendurchfall. Deshalb konnte ich heute auch nicht arbeiten. Inzwischen geht es mir wieder besser. Generell ist die Gesundheit immer noch ein großes Anliegen. Man kann noch so gut aufpassen, was man isst, irgendwelche Möglichkeiten sich etwas einzufangen gibt es immer noch.
Der Computer Support ist damit zurzeit unterbesetzt. Stephen ist auch krank; er hat Malaria. Auch Ernest ist zurück in sein Heimatdorf gefahren, um wieder vor Ort am Bibelübersetzungsprojekt mitzuarbeiten. Martin reist morgen ab, um die beiden Laptops zu dem Projekt zu bringen.
Auch Charity ist wieder in ihr Dorf zurück gekehrt. Gestern sind Justin und Margaret Frempong angekommen, die nun ebenfalls hier im Haus wohnen. Hannes hatte Haus und Auto eigentlich nur von ihnen ausgeliehen. Sie sind Lindas Großonkel und Großtante. Ihr Wissen hat maßgeblich dazu beigetragen, dass wir gestern die richtigen Medikamente gegen meine Krankheit gekauft haben. Ich bin sehr dankbar, wie in dieser etwas schweren Zeit für mich gesorgt wird, sowohl von meinen neuen Freunden hier, als auch im Gebet von Euch daheim, insbesondere von Ramona, die mich jeden Tag anruft, und zu aller erst von Gott, der mich heilt, und Kraft und Freude gibt, weiter zu machen.
Die erste Woche auf der Arbeit war sehr gut und fruchtbringend. Da es ein ziemliches Chaos gab, war eine weitere Person, die mit anpacken konnte, genau richtig. Bisher waren Hannes und Stephen fast durchgängig damit beschäftigt, den alten Server am laufen zu halten, so dass es keine Zeit gab, etwas Neues anzufangen. Durch meine Unterstützung war dies nun doch möglich, und wenn der neue Server stabil läuft, wird es ihnen in Zukunft mehr Freiraum geben, auch diverse andere Dinge, die sie vor sich her schieben mussten, anzugehen.
Dienstag: Mit meiner Gesundheit geht es weiter aufwärts. Ich habe zwar noch Durchfall, aber kein Blut mehr im Stuhl. Bitte betet auch für Erich, einen pensionierten Lehrer aus der Schweiz, der sein Wissen und seine Erfahrung nun hier einbringt. Ihn hat es mit bakteriellem Durchfall und Malaria gleich doppelt schlimm erwischt.
Justin, Margaret und Linda sind heute früh nach Kumasi abgereist. Hannes und ich führen nun einen Junggesellen-Haushalt. Linda hat aber für viele Tage Essen vorbereitet, das wir nur aufwärmen müssen. Es könnte sein, dass ich auch schon am Montag nach Kumasi weiterreise, also eine Woche früher als geplant. So lange dies nicht offiziell ist, werde ich da aber noch etwas geheimnisvoll sein und nichts über die Gründe verraten, von denen ich eigentlich auch noch keine Details kenne.
Auf der Arbeit hatten wir heute den großen Durchbruch. Das Literacy-Department läuft nun ganz unabhängig vom alten Server. Die anderen Departments können nun schrittweise migriert werden, und dann wird der alte Server abgeschaltet. Damit haben vier Jahre schwerwiegender Netzwerk-Probleme hoffentlich ein Ende.
You are leaving Tamale Metropolis (10. November)
Freitag: Dieser Schriftzug steht auf einem Schild am Ortsrand, wo die Savanne nicht nur beginnt, sondern in beiden Richtungen der Straße bis zum Horizont kaum etwas anderes erkennbar ist. Letzte Woche waren Hannes, Linda und ich dort um Fotos zu machen. Am Montag werden Hannes und ich in einem klimatisierten Reisebus dort wieder vorbei fahren, in Richtung Kumasi. Inzwischen wissen schon einige Mitarbeiter hier, dass Hannes nächste Woche frei nimmt, also kann ich es auch hier verraten.
Was wir zurück lassen ist ein großes Chaos im IT-Department. Der Virus ist wieder aufgetaucht, nicht nur auf diversen Computern, sondern auch auf Backup-DVDs, wo man ihn nicht so ohne weiteres mehr herunterlöschen kann. Sehr viele Arbeitsplätze haben immer noch keinen Netzzugang. Stephen ist immer noch krank…
Ich selbst bin wieder gesund. Heute ist praktisch der letzte Arbeitstag für mich hier in Tamale. In den letzten beiden Wochen haben wir vieles geschafft, vieles aber auch nicht. Ich fühle mich sehr müde und geschafft.
Während meines Aufenthalts in Kumasi wird es dann doch Gelegenheit geben, mich an die automatische Wörterbucherstellung zu machen. Ich werde mir dort ein Zimmer im Missionshaus der Presbyterianer nehmen, und den darauffolgenden Montag nach Accra zurück kehren. Auch in Accra wird es noch einige Dinge zu tun geben, vor allem einige bootfähige CD-Rs müssen erstellt werden, die ich dann zu Hannes nach Tamale schicken kann bevor ich zurück nach Deutschland abreise.
Kolloidales Silber
EINLEITUNG
“Jede Art von Pilz, Virus, Bakterium, Streptokokken, Staphylokokken und anderen pathogenen Organismen wird in drei bis vier Minuten abgetötet. Tatsächlich ist kein Bakterium bekannt, das nicht durch kolloidales Silber innerhalb von höchstens sechs Minuten eliminiert wird, bei einer Konzentration von nur fünf Milligramm pro Liter (ppm). Und selbst bei hohen Konzentrationen gibt es keine Nebenwirkungen.”
Health Consciousness, Vol. 15, 4
“Es steht nicht in Konflikt mit irgendeiner anderen Medikation und führt auch nicht zu Magenbeschwerden. Tatsächlich ist es eine Verdauungshilfe. Es brennt nicht in den Augen. Medizinjournal-Berichte und dokumentierte Studien der letzten hundert Jahre sprechen von keinen Nebenwirkungen durch oral oder intravenös verabreichtes Silberkolloid, weder bei Tieren, noch bei Menschen. Es wurde mit hervorragenden Ergebnissen bei hochakuten Gesundheitsproblemen eingesetzt. Ohne übertreiben zu wollen: Es ist an der Zeit, kolloidales Silber nicht nur als sicherste, sondern auch als wirksamste Medizin der Welt anzuerkennen.”
Perceptions Magazine (Auszug)
Von der amerikanische FDA (Food & Drug Administration) wird kolloidales Silber als Naturheilmittel angesehen.