HeiDoc.net: The Technology Treasure Chest
Phnom Penh
- Details
- Category: Land and People
- Created on Sunday, 17 April 2011 04:54
- Last Updated on Monday, 09 May 2011 05:40
- Written by Jan Krohn
- Hits: 1852
Vom 9.11. bis 4.12.2009 waren wir als Familie in Phnom Penh, um das Leben in Kambodscha kennen zu lernen, und zu sehen, ob wir uns dort auch längerfristig wohlfühlen könnten. Dies sind unsere Eindrücke von der Stadt.
Während in Singapur alles geordnet, sicher und sauber ist, wie man es aus westlichen Großstädten kennt - wenn es dort nicht sogar auf die Spitze getrieben wird - ist es in Phnom Penh recht stinkig, staubig, ein Verkehrschaos wie ich es noch nie gesehen habe, und nachts gibt es kaum Beleuchtung auf den Straßen.
Die Stadt hat natürlich auch ihre schönen Seiten: Alte Pagoden und Paläste und französische Kolonialbauten, die alle an einen lang vergangenen Glanz erinnern. Neue Regierungsgebäude und Shopping Malls wurden zum großen Teil aus dem Ausland mitfinanziert. Dazwischen gibt es von hölzernen Bruchbuden bis zu modernen Büros jede Art von Gebäuden.
Die Khmer sind fast alle sehr freundlich zu Ausländern. Besonders Johanna war - auch hier wieder - der Star. Sie lächelte alle direkt an, und mit ein paar Brocken Englisch konnte man dann einige Worte mit den Leuten wechseln. Die Schreckensherrschaft von Pol Pot hat auch unter den Menschen ihre Spuren hinterlassen. Häufig sieht man Menschen, denen Gliedmaßen fehlen. Einem blinden Bettler fehlten beide Hände.


