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Phnom Penh

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Vom 9.11. bis 4.12.2009 waren wir als Familie in Phnom Penh, um das Leben in Kambodscha kennen zu lernen, und zu sehen, ob wir uns dort auch längerfristig wohlfühlen könnten. Dies sind unsere Eindrücke von der Stadt.

Eine Straße in Phnom Penh im Blickwinkel von einem Tuk-Tuk

Während in Singapur alles geordnet, sicher und sauber ist, wie man es aus westlichen Großstädten kennt - wenn es dort nicht sogar auf die Spitze getrieben wird - ist es in Phnom Penh recht stinkig, staubig, ein Verkehrschaos wie ich es noch nie gesehen habe, und nachts gibt es kaum Beleuchtung auf den Straßen.

Die Stadt hat natürlich auch ihre schönen Seiten: Alte Pagoden und Paläste und französische Kolonialbauten, die alle an einen lang vergangenen Glanz erinnern. Neue Regierungsgebäude und Shopping Malls wurden zum großen Teil aus dem Ausland mitfinanziert. Dazwischen gibt es von hölzernen Bruchbuden bis zu modernen Büros jede Art von Gebäuden.

Die Khmer sind fast alle sehr freundlich zu Ausländern. Besonders Johanna war - auch hier wieder - der Star. Sie lächelte alle direkt an, und mit ein paar Brocken Englisch konnte man dann einige Worte mit den Leuten wechseln. Die Schreckensherrschaft von Pol Pot hat auch unter den Menschen ihre Spuren hinterlassen. Häufig sieht man Menschen, denen Gliedmaßen fehlen. Einem blinden Bettler fehlten beide Hände.

In den Märkten von Phnom Penh kann man fast alles kaufen